25.000 MWh eingespart. In einem einzigen Projekt.
Zu oft dreht sich die öffentliche Debatte um kurzfristige Effekte – statt um die wirklich großen Hebel. Ich kann die Sorgen infolge steigender Energiekosten absolut nachvollziehen. Sowohl mit Blick auf private Haushalte als auch aus der Perspektive als Geschäftsführer im Mittelstand. Aus meiner Sicht greifen viele aktuelle Maßnahmen allerdings zu kurz. Und die Diskussionen dauern zu lange.
Die Energiewende entscheidet sich nicht auf politischen Gipfeln
Sondern in den Werkhallen unserer Industrie. Genau dort liegen die größten Hebel. In einem unserer Projekte in der Papierindustrie haben wir vorhandene Abwärme konsequent nutzbar gemacht:
- aus der Haubenabluft
- aus zwei Turbair-Gebläsen
- zur Erzeugung von Prozesswarmwasser
Die Energiewende entscheidet sich nicht auf politischen Gipfeln. Sondern in den Werkhallen unserer Industrie. Genau dort liegen die größten Hebel.
Das Ergebnis:
- rund 25.000 MWh weniger Energiebedarf pro Jahr
- das entspricht dem Wärmebedarf von mehr als 1.500 Haushalten
- und bedeutet eine jährliche Betriebskosteneinsparung von über 1 Mio. €
Solche Projekte reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und tragen unmittelbar zur nachhaltigen Absicherung des Industriestandorts Deutschland bei. Die Technologien sind vorhanden. Die Wirtschaftlichkeit auch. Das Risiko liegt nicht in fehlenden Konzepten. Sondern im Abwarten. Was wir jetzt brauchen, sind keine kurzfristigen Minimallösungen. Sondern die konsequente Förderung zur Umsetzung solcher Industrieprojekte. In starken Allianzen. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern. Denn die Energiewende wird nicht beschlossen. Sie wird umgesetzt. Projekt für Projekt. Als Teil unserer gemeinsamen Verantwortung.
Sascha Paulus
Geschäftsführer
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