Vom Azubi zum Konstrukteur // Mitarbeiterinterview mit Fritz Schaumkell

Heute freuen wir uns ganz besonders: Fritz hat seine Ausbildung zum Technischen Systemplaner erfolgreich bestanden und bleibt airinotec auch weiterhin erhalten. Nach seiner Übernahme startet er nun in seiner neuen Rolle als Konstrukteur durch – und arbeitet bereits an seinen ersten Projekten mit.
Im Interview erzählt Fritz, was ihn an seinem Beruf begeistert, warum kein Projekt wie das andere ist und was er jungen Menschen mitgeben würde, die sich für eine Ausbildung zum Technischen Systemplaner interessieren.

Hallo Fritz, erstmal herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung! Was war für dich der schönste Moment: die bestandene Prüfung, die Übernahme oder der Start in der neuen Rolle? 

Vielen Dank! Am schönsten waren für mich tatsächlich die bestandene Prüfung und die Übernahme. Das war natürlich ein großer Meilenstein. Nach der ganzen Ausbildungszeit zu wissen, dass ich es geschafft habe und weiterhin Teil von airinotec bleibe, war ein sehr gutes Gefühl.

Technischer Systemplaner klingt für viele erstmal abstrakt. Wie erklärst du deinen Beruf Freunden oder Menschen außerhalb der Branche?

Ich sage meistens, dass ich Lüftungsanlagen für die Industrie mithilfe von CAD-Programmen plane. Damit können sich die meisten schon eher etwas vorstellen. Im Grunde geht es darum, technische Anlagen so zu planen, dass sie später genau zu den Anforderungen des Kunden, den räumlichen Gegebenheiten und dem jeweiligen Produktionsprozess passen.

Was hast du am Anfang deiner Ausbildung vielleicht unterschätzt?

Ich habe am Anfang unterschätzt, wie umfangreich ein Auftrag wirklich ist – von der ersten Planung bis zur Ausführung. Da hängt viel mehr dran, als man zunächst denkt. Es geht nicht nur darum, etwas zu zeichnen, sondern darum, eine funktionierende Lösung für den Kunden zu entwickeln, die später auch sauber umgesetzt werden kann.

Was sollte man für diesen Beruf mitbringen – außer technischem Verständnis?

Man sollte auf jeden Fall technikbegeistert sein und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben. Gleichzeitig ist es wichtig, genau zu arbeiten und sich in unterschiedliche Projekte hineindenken zu können.

Was hat dir bei airinotec geholfen, dich vom Azubi zum festen Teammitglied zu entwickeln?

Mir hat sehr geholfen, dass ich früh an echten Aufträgen mitarbeiten durfte und aktiv mit einbezogen wurde. Ich durfte außerdem oft mit zum Kunden, zum Beispiel zum Aufmaß in der Produktion. Dadurch konnte ich viel lernen und habe nach und nach verstanden, worauf es in der Praxis wirklich ankommt.

Mir hat sehr geholfen, dass ich früh an echten Aufträgen mitarbeiten durfte und aktiv mit einbezogen wurde.

Fritz Schaumkell // Konstrukteur

Was macht die Zusammenarbeit bei airinotec für dich besonders?

Für mich sind es vor allem das gute Arbeitsklima und die netten Kolleginnen und Kollegen. Man kann Fragen stellen, bekommt Unterstützung und fühlt sich als Teil des Teams. Das ist gerade in der Ausbildung wichtig, weil man am Anfang natürlich noch nicht alles wissen kann.

Jetzt bist du Konstrukteur. Was fühlt sich in deiner neuen Rolle anders an als vorher?

Der größte Unterschied ist, dass ich jetzt deutlich mehr Verantwortung trage. Während der Ausbildung lernt man viel, bekommt Aufgaben und wächst Schritt für Schritt hinein. Jetzt geht es stärker darum, eigenständig zu planen und Entscheidungen im Projekt mitzutragen. 

Gibt es auch etwas, vor dem du Respekt hast?

Ja, natürlich. Ich habe Respekt davor, dass ein Auftrag nicht so läuft, wie er soll. Gerade weil viele Schritte zusammenkommen und jedes Projekt individuell ist, muss man sorgfältig planen und immer mitdenken. Gleichzeitig ist genau das auch eine Herausforderung, an der man wächst.

Du arbeitest bereits an deinem ersten Auftrag in deiner neuen Rolle – unter anderem an der Planung für eine Molkerei. Was macht dieses Projekt für dich besonders spannend?

Spannend ist für mich, die optimale Lösung für den Kunden zu finden, diese sauber zu planen und dann möglichst reibungslos in die Umsetzung zu bringen. Jedes Projekt hat eigene Anforderungen und genau das macht die Arbeit abwechslungsreich. Man muss sich immer wieder neu mit den Gegebenheiten vor Ort und den Bedürfnissen des Kunden beschäftigen.

Worauf möchtest du dich fachlich in den nächsten Jahren konzentrieren?

Ich möchte mich stärker mit dem Thema BIM-Planung und Revit auseinandersetzen und mich in diesem Bereich weiterbilden. Das ist ein spannendes Feld, das in der technischen Planung immer wichtiger wird. Grundsätzlich möchte ich meinen Wissensschatz stetig erweitern und mich fachlich weiterentwickeln.

Welche Projekte würdest du irgendwann gerne selbstständig planen oder begleiten?

Am liebsten alle. Für mich ist jedes Projekt interessant, weil jedes seine eigenen Herausforderungen mitbringt. Genau das macht den Beruf so abwechslungsreich.


Vielen Dank, Fritz! Wir gratulieren dir herzlich zur bestandenen Ausbildung und freuen uns sehr, dass du deinen Weg bei airinotec nun als Konstrukteur weitergehst.

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